ÜBERARBEITUNGS-HINWEIS

 

DAS NEUE MOTTO DIESER WEBSITE

„CHRISTUSGEWISSEN“

 

verlangt die Überarbeitung aller Unterseiten dieser Website. Grund und Geist des Sanierungs-Programmes können im Sanierungsplan eingesehen werden. Der Sanierungsplan befindet sich bis zum Abschluss der Sanierung, als vorübergehende Unterseite, oberhalb des Impressums dieser Website.

der Verfasser

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CHRISTUSGEWISSEN

 

Unser Gewissen ist unsere Innere Stimme. Unsere Innere Stimme ist der Seismograph unserer Seele. Unsere Seele registriert jede unserer Lebensäußerungen und zeichnet sie auf. Unsere Lebensäußerungen sind unsere Empfindungen, unsere Gefühle, unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Taten. Sie alle sind Energien, die nicht verloren gehen können. Das Christusgewissen ist die innere Stimme Christi in uns. Das Christusgewissen sagt uns, was gut und was böse ist. Das Gute ist für Christus, das Böse ist gegen Christus.

 

Wissen versus Gewissheit

 

Gewissheit und Wissen können nicht identisch sein. Wissen ist das Erlernbare im Gefängnis von Materie in Raum und Zeit. Im Jenseits pulsiert das wahre Leben, das ewig ist. Das höherdimensionale Leben im Jenseits ist nicht wissbar und somit auch nicht wissenschaftlich beweisbar. Was wir nicht wissen, das können wir aber glauben. Was wir glauben, das kann zur Gewissheit werden. Der Glaube an Gott, als allmächtiger Schöpfer allen Seins und der Glaube an Christus, unserem Erlöser, können nur in der Erfüllung der Gesetze zur Gewissheit werden.

 

Gewissheit und Gewissen

 

Das ewige Leben ist Gott - und Gott ist in allem, was ist. Von daher gibt es Gesetze der Harmonie im ewigen Leben. Disharmonie bedeutet Abkehr vom ewigen Leben, Abspaltung von Gott und vom Reich Gottes in Richtung Unterwelt und dem niederfrequenten Leben. Dort sind wir noch, bis zu unserer Erlösung. Wer in der Gewissheit der Kindschaft Gottes lebt, der trachtet nach der Erfüllung des göttlichen Willens, denn Gott ist Gesetz. Die eigene Disharmonie gegen Gott wird in der Erfüllung der Gesetze des Lebens offenbar. Dann spricht unser Gewissen.

 

Unser Christusgewissen schlägt Alarm

 

Wenn unser Christusgewissen funktioniert, dann schlägt es Alarm, wenn wir Ungutes empfinden, fühlen, denken, sagen oder tun, denn Christus ist das Gute. Das Christusgewissen mahnt uns zur Korrektur, es vollzieht sie aber noch nicht. Es ist der Seismograph der Seele der Ungutes anzeigt, das der Korrektur bedarf. Die Korrektur unserer Verhaltensweisen wird von unserem Willen ausgelöst, wenn das Gute, das Göttliche in uns, unseren Willen prägt. Andernfalls unterdrücken wir unser Christusgewissen und unsere Seele schreit nach Umkehr.

 

Die Teil-Kraft der Erlösung von unseren Übeln

 

Christus lehrte uns das Vaterunser. Darin ist die Bitte um Erlösung von unseren Übeln enthalten. Wenn wir übles Leid erfahren, ob Krankheit oder böse Schicksale, dann sind das die Folgen der Unterdrückung unseres Christusgewissens. Das Gesetz von Saat und Ernte zeitigt ungute Folgen nach unguten Gedanken, Worten oder Taten. Das Christusgewissen ist somit eine innere Teilkraft, die uns, zusammen mit unserem göttlichen Willen, zur Lösung vom Bösen befähigt. Die Lösung vom Bösen ist der Prozess zu unserer Erlösung durch Christus.  

 

Selbsterkenntnis und Innere Friedfertigkeit

 

Die Botschaften Christi durch Seine Prophetin Gabriele in unsere Zeit sprechen für sich. Wer die Botschaften Christi durch Gabriele aufmerksam, und mit offenem und warmen Herzen liest, kann leicht erkennen, wie weit wir, als Menschheit, noch vom wahren inneren Frieden entfernt sind. Jeder kann sich beim Lesen der unverfälschten Christus-Offenbarungen auch selbst erkennen. Jeder kann feststellen, wie es um seine eigene Innere Friedfertigkeit bestellt ist, denn die Friedfertigkeit der Menschheit beginnt bei der eigenen Friedfertigkeit.

 

Kapitel 21
Christus ist gegen jede Form von Gewalt und Grausamkeit

Jesus tadelt die Grausamkeit gegen ein Pferd

 

Das folgende Kapitel 21 aus dem Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort - A und Ω - das Evangelium Jesu“ zeigt exemplarisch auf, wie sich unser Verhalten im Kleinen aufs Ganze auswirkt. Immer und überall wirkt das Gesetz von Saat und Ernte. Niemand kann sich daran vorbeimogeln. Das folgende Zitat gibt die Erklärungen, Berichtigungen und Vertiefungen Christi wieder, ohne den überlieferten Text des Evangeliums selbst zu zitieren. Die Worte Christi, durch Sein Instrument Gabriele, geben jedem von uns eine klare Orientierung für die Gefolgschaft Christi.

 

 

ISBN 978-3-89201-271-9

Gabriele-Verlag

Das Wort

 

Das ist Mein Wort

A & Ω

Das Evangelium Jesu

Die Christus-Offenbarung,

welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen.

 

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Z I T A T

der Erklärungen, Berichtigungen und Vertiefungen Christi

aus dem Kapitel 21, Seiten 207 - 232

 

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Kapitel 21, 1-4
Der selbstsüchtige, ichbezogene Mensch beherrscht und quält die Tiere

Wer in Gott lebt ist mit allen Geschöpfen eins.

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Eigentum

Selbst wenn der Mensch ein Tier erworben hat, so ist es trotzdem nicht sein Eigentum. So, wie der geistige Leib, die Seele im Menschen, zum ewigen Sein gehört, weil der Ewige den geistigen Leib geschaffen hat und das Geistwesen durch den Ewigen im ewigen Sein lebt, so wurde auch das Tier vom ewigen Schöpfergeist geschaffen und gehört zum Leben, das ist und ewig währt – zu Gott.

 

Selbstsucht

Die ganze Unendlichkeit ist dienende Liebe, dienendes Leben: Auch der Mensch ist von Mir, Christus, gerufen, seinem Nächten in selbstloser Weise zu dienen. Dazu gehört auch der Übernächste, das Tier. Denn auch das Tier ist mit den Gaben des selbstlosen Dienens ausgestattet und dient gern und bereitwillig dem Menschen, der es liebt. Wenn der Mensch seine Nächsten, seine Mitmenschen also, nicht selbstlos liebt, wird er ihnen auch nicht selbstlos dienen. Seine Selbstsucht überträgt der dann ebenfalls auf die Tier-, Pflanzen- und Mineralwelt. Das Tier kann nicht reden. Still leidet und duldet es und kann kaum seinen Schmerz und sein Weh mitteilen. Nur der vernimmt, was das Tier an Schmerz und Pein erduldet, der Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine selbstlos liebt.

 

Der Herrenmensch

Der Ichbezogene, der Herrenmensch, erwartet, dass seine Mitmenschen ihm dienen. Er verlangt auch vom Tier, dass es über seine Möglichkeiten und Kräfte hinaus ihm dient. Er selbst bestimmt – und dient nicht. Deshalb fügt er Menschen und Tieren unsagbare Qualen zu. Wenn der Mensch seine Mitmenschen zu seinen Abhängigen – gleichsam zu Sklaven – macht, dann wird er auch die Tiere unterjochen. Wer nicht mehr auf sein Gewissen hört, der wird hartherzig gegenüber Mensch und Tier. Er sieht nur noch auf seine Belange, auf seinen Eigennutz. Er nimmt sich selbst sehr wichtig und vergisst dabei, dass seine Nächsten und Übernächsten, die Tiere, unter seiner ichbezogenen Herrschaft zu leiden haben. Er spürt dann auch nicht mehr, was sein Nächster und das Tier benötigen. Wenn die Sinne des Menschen verroht sind, dann ist der ganze Mensch gefühlsarm. Umso empfindlicher reagiert er jedoch, wenn sein eigenes Ich angesprochen und sein Tun in Frage gestellt wird.

 

stumm und taub

Erkennet: Wer nur mit dieser Welt ist, der blickt auch nur auf seine kleine, begrenzte Welt des Ichs. Dadurch wird er stumpf gegenüber dem Gesetz des Lebens und wird somit ein geistig Toter. Geistig Tote sind stumm und taub für das wahre Leben. Sie werden so lange, wie es nach den Gesetzen der Einverleibungen noch möglich ist, wieder in die Materie eingeboren werden, um im Wandel ihrer Schicksale zu erfahren und zu erleben, dass ihr Nächster, der neben ihm steht, und ebenso auch das Tier, empfindet und leidet – zumal alle das Leben aus Gott haben.

 

Qual oder Freiheit

Wohl jenen, die erkennen, dass ihr weiteres Dasein Qual oder Freiheit bedeuten kann, weil der Mensch erntet, was er sät. Die Zeit ist nahe herbeigekommen, in der die schwerbelasteten Seelen nicht mehr das Zeitliche aufsuchen können, weil dann das Licht auf der Erde wohnt. Die Schatten menschlichen Ichs können dann nicht mehr die Welt beherrschen, weil Gottes Wille gelebt und sichtbar wird.

 

Die Sprache der Liebe

Wer sein Leben Gott geweiht hat, der ist selbstlos geworden. Sein Leben steht sodann im selbstlosen Dienst am Nächsten. Der Mensch im Geiste des Herrn spricht nicht mehr von Dein und Mein. Er lebt in Gottes Fülle von Ewigkeit zu Ewigkeit – in dem, was Gott ihm vererbt hat: alles Sein, die Ewigkeit. Wer also wahrhaft lebt, der schaut, was geistig Tote nicht sehen – er hört, was geistig Tote nicht erhorchen können: das Leben, das strömt, aus Mensch, Tier, Pflanze und Stein, aus der ganzen Unendlichkeit. Denn wer in Mir lebt, ist eins mit allen Menschen, Wesen, Tieren, Pflanzen, Steinen und mit der ganzen Unendlichkeit. Er versteht die Sprache der Liebe.

 

Kapitel 21, 5
Der Mensch schändet und zerstört das Leben auf der Erde

Aussterben vieler Tierarten

Bedeutung vieler Tiere für das ökologische Gleichmaß

Das Gesetz von Saat und Ernte

gilt auch für den Umgang mit der Schöpfung

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Das Gemüt vieler Menschen ist stumpf geworden

Wehe denen, die gegen Mensch, Tier, Pflanze und Stein und gegen alles sündigen, was ihnen Gott zum Leben in ihm gegeben hat! Das Gemüt vieler Menschen ist stumpf geworden. Ihr menschliches Ich sinnt nur auf eigene Vorteile. Dabei benachteiligt der eigensüchtige Mensch seine Mitmenschen und beutet auch die Naturreiche aus. Der Mensch dieser Zeit legte und legt Hand an den großen Erdenmenschen, die Erde. Er verunreinigt die Erde, schändet das Leben auf ihr und greift durch seinen Umgang mit der Atomkraft in die Atmosphäre ein, ebenso mit Chemikalien und anderem. Er schändet also die Erde und alles, was darauf lebt, und zerstört ihren atmosphärischen Mantel, welcher ihr und allem irdischen Leben Schutz bietet.

 

Das geknechtete Leben

Gerade in dieser Zeitenwende, der Wende von der alten, sündhaften Zeit zur Lichtzeit, rufen Tier- und Pflanzenarten mit ihren Empfindungskräften, mit der Sprache ihres Bewusstseins, zu ihrem Schöpfer um Hilfe und Rettung. Unvorstellbar leiden die Tiere und Pflanzen unter den Auswüchsen des menschlichen Ichs, der menschlichen Eigensucht. Das geknechtete Leben ruft um Erbarmung und Erlösung.

 

Einheit mit Gott

Gott, Mein Vater und Schöpfer aller Lebensformen, hat die geknechtete Kreatur erhört. Viele Tierarten sterben wegen der gegensätzlichen Handlungsweise der Menschen aus. Ihre geistigen Kräfte gehen entweder zurück in die Erdseele oder in die reinen Bereiche des ewigen Seins. Das ist für viele Erlösung. Viele von ihnen kommen jedoch dann wieder, wenn das Licht auf der Erde wohnt, weil Menschen in der Einheit mit Gott leben.

 

Ungesühnte Missetat

Wisset: Jede ungesühnte Missetat und jede Misshandlung – sei es an Menschen, Tieren, Pflanzen, sogar an Steinen, an der ganzen Erde also und an der Atmosphäre – fällt auf den Urheber zurück. Erkennet: Viele Tiere sind den Menschen gegeben, auf dass sie ihnen dienen. Viele sind gegeben, um das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Doch rechtes, ja gegenseitiges Dienen, kann nur dann sein, wenn der Mensch die Kindschaftsliebe aus dem Vater-Mutter-Gott und die Schöpferliebe, die im Tier, in den Pflanzen und in den Steinen wirksam ist, entfaltet hat. Dann kann er auch mit allem Sein kommunizieren.

 

Reine Kommunikation

Wo reine Kommunikation ist, dort fließt auch ewige, kosmische Energie. Wo jedoch die Kräfte der Liebe gebunden sind, dort ist Hartherzigkeit, Eigensucht und Sklaverei. Dort gibt es weder Verständnis noch Toleranz, dort ist nur Nehmen und kein Fließen aus Geben und Empfangen.

 

Die Schatten des menschlichen Ichs

Es ist Gesetz: Was der Mensch dem Geringsten Meiner Brüder antut, seinem Mitmenschen, das hat er Mir, dem Christus, angetan – und letzten Endes auch sich selbst; denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Die Ernte entspricht jeweils der Saat. Wenn der Mensch gegen das Gesetz der selbstlosen Liebe verstößt, wendet er sich ab von den ewigen Energien, die er zu einem gesunden Leben benötigt, zum Wohlergehen seiner Seele und auch seines Leibes. Wer sich also der Welt und ihren Schatten zuwendet, der wendet sich von Mir, dem Lichte, ab. Und wer sich von Mir abwendet, der tritt in die Schatten des menschlichen Ichs ein. Wer im Schatten steht, der leidet und verkümmert und wird zum Sklaven seines Ichs und macht wiederum seine Nächsten zu Sklaven.

 

Sklaven des Herrenmenschen

Erkennet: Nur der lässt sich zum Sklaven des Herrenmenschen machen, der selbst im Schatten steht und dadurch schon versklavt ist. Er verkauft sich sodann dem Herrenmenschen um ein paar Silberlinge und verrät somit seinen wahren Herren. Das geschieht gegenüber Menschen, Tieren, Pflanzen, der Erde und der Atmosphäre.

 

Kapitel 21, 6-7
Selbstlose Liebe, der Schlüssel zu Verständnis und Hilfe für den Nächsten und zur Einsicht in das Kausalgesetz und seine Überwindung

Hunger und Durst der Seele nach der inneren Quelle

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Wer selbstlos liebt

„Des Kranken wegen bin Ich krank“ heißt: Wer selbstlos liebt, der ist offen für seinen Nächsten und kann auch in seinem Herzen das Weh, das Leid und die Krankheit in seinen Mitmenschen spüren und nachempfinden. Menschen, die selbstlos für ihre Nächsten da sind, erhalten aus Mir die Kraft, den Kranken Trost und Hilfe zu geben. Menschen in Meinem Geiste dienen selbstlos ihren Nächsten, wenn diese es wünschen. Erkennet: Jeder Mensch hat den freien Willen, und keiner soll sich seinem Nächsten aufdrängen. Deshalb soll der Mensch nur Hilfe leisten, wenn diese erwünscht ist.

 

Das Gute

Der Geist der Liebe strömt durch selbstlos dienende Menschen zu vielen Seiner Menschenkinder und lässt ihnen Hilfe zuteil werden. Gott steht Seinen Menschenkindern in jeder Situation bei, auch durch Menschen, deren Herzen selbstlos für Gott und für ihre Mitmenschen schlagen. Wer selbstlos liebt, dient auch selbstlos. Dadurch kommt das Gute in diese Welt: Gott.

 

Das Gesetz von Saat und Ernte

Wer seine eigenen Ursachen erkennt, der kennt auch die in dieser Welt ablaufenden Ursachenketten, deren Wirkungen zu mannigfachen Krankheiten, Leiden und Pein führten und führen. Wer den Einblick in das Gesetz von Saat und Ernte hat, der kennt auch den Weg heraus aus den Wirren und Verstrickungen des menschlichen Ichs. Und wer den Weg heraus aus Leid, Pein, Krankheit und Siechtum geht, der wird immer weniger Ursachen schaffen. Dadurch verringert sich die schlechte Saat im Acker des Lebens. In ihm geht dann die gute Saat auf, das Leben in Mir, dem Christus.

 

Das mangelnde Licht der Seele

„… des Hungrigen wegen leide Ich Hunger, des Durstigen wegen leide Ich Durst“ heißt: Ich empfand als Jesus von Nazareth und weiß als Christus warum es vielen Meiner Menschenkinder an Nahrung mangelt und weshalb sie dürsten. Ich schaute als Jesus die Mängel und weiß sie als Christus. Die Mängel sind das mangelnde Licht der Seele. Die erwachte Seele hungert und dürstet nach Mir, dem Christus. Eine in Mir erwachte Seele wird nicht eher ruhen, bis der Mensch erkennt, weshalb sie hungert und dürstet. Hat der Mensch die Not der Seele erkannt und bereinigt er mit Meiner Kraft das Erkannte, das zur Lichtarmut der Seele geführt hat, dann atmet die Seele auf, und der Mensch gesundet. Erkennet: Die Seele lebt allein von dem Lichte Gottes. Hat sie davon zu wenig, dann erkrankt der Körper – oder der Mensch muss hungern und dürsten; je nachdem, welche Saat er in den Acker, in seine Seele, gelegt hat.

 

Die Quelle inneren Lebens

Jeder Durstige sehnt sich nach der Quelle, nach Wasser. Fließt im Menschen die Quelle inneren Lebens nur spärlich, weil er sich von der Quelle abgewendet hat, dann leiden Seele und Mensch. Wer in Gott lebt, empfindet das Leid seiner Nächsten und wird nicht eher ruhen, bis alle Seelen und Menschen an der Quelle des Lebens angelangt sind und die Seelen sich mit dem Ursprung der Quelle vereinen, um dann wieder die Quelle selbst zu sein. Bis alle Menschen und Seelen in diesem geistigen Bewusstsein leben, werde Ich als Erlöser mit den Menschen und Seelen sein und ihre Krankheiten, ihren Hunger und ihren Durst mitempfinden, den Hunger stillen und den Durst löschen – bis alles Menschliche gelöst ist und die Seele wieder die Quelle aus Gott selbst ist, das Geistwesen der Himmel, das Ebenbild Gottes.

 

Kapitel 21, 8
Töten der Tiere, auch als Opfer, ist Gott ein Greuel

Jeder Mensch sollte freiwillig sein Ich opfern

Falsches Gottesbild

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“

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Das Gesetz der Liebe

„Ich Bin gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen“ heißt: Ich Bin gekommen, euch das Evangelium, das Gesetz der Liebe, zu lehren und es euch vorzuleben, damit ihr erkennt, dass nur jener Mensch im Inneren reich an geistiger Kraft ist, der die Gesetze Gottes hält. Menschen, die innere Werte besitzen, wird es an nichts mangeln. Denn wer in seinem Herzen reich ist, der ist mit seinem Nächsten und nicht gegen ihn – und somit für Gott, das Leben, das die Fülle ist. Menschen mit inneren Werten sind auch mit der Tier- und Pflanzenwelt und nicht gegen die Schöpfungen Gottes. Wer gegen seinen Nächsten ist, wird gegen ihn kämpfen und ihn töten. Und wer gegen seinen Nächsten ist, der wird auch nicht für anderes Leben sein – weder für das der Tiere noch das der Pflanzen und Steine.

 

Fern von Gott

Wer gegen das Leben in Mir, dem Christus, ist, den hungert und dürstet es nach Erfolg, Reichtum, Macht und Ansehen. Für seine Feste und Gaumenlüste tötet er Tiere und verzehrt ihr Fleisch. Damit zeigt er, dass er fern von Gott ist. Gott, dem Ewigen, sind auch Tieropfer ein Greuel. Er will nicht, dass Ihm Tiere geopfert oder geweiht werden. Gott hat allen Formen des Seins das Leben gegeben, also auch den Tieren. Wozu sollen sie Ihm geopfert werden, wenn doch Er, das Leben, selbst in ihnen wohnt?

 

Einheit aller Lebensformen

Wenn der Mensch jedoch sein menschliches Ich, seine Leidenschaften und Begierden Mir, dem Christus, opfern und ein gottgewolltes, also gottgeweihtes Leben anstreben und führen würde, so würde dies zur Einheit aller Lebensformen beitragen. Gott ist der Geist der Liebe und der Freiheit! Deshalb sollte jeder Mensch freiwillig sein Ich opfern. Dann erst wird er sanftmütig und von Herzen demütig und findet zur großen Einheit: Gott. Diese Entfaltung des Menschen hin zu Ihm liebt Gott an Seinen Kindern.

 

Mutwillig töten

Und wer sich dem ewigen Vater-Mutter-Gott hingibt, indem er sein Menschliches wandelt in Göttliches, der wird keine Tiere schlachten und ihr Fleisch verzehren und auch kein Tier mutwillig töten. Solche Menschen werden auch der Pflanzenwelt mit selbstloser Liebe begegnen, da auch sie ein Schöpfungsgeschenk Gottes an Seine Menschenkinder ist. Die Pflanzen und Früchte des Feldes und des Waldes schenken sich dem Menschen bereitwillig und wollen ihm als Nahrung dienen und als Heilmittel für seinen kranken Leib.

 

Der „Zorn Gottes“

Der „Zorn Gottes“ kommt aus der Vorstellungswelt der Heiden, die im Alten Bund noch sehr lebendig war: Man glaubte, die „Götter“ würden an Menschen Rache nehmen. Es wäre gut, wenn der sündige Mensch erkennen würde, dass er den sogenannten „Zorn Gottes“ selbst geschaffen hat. Der „zürnende Gott“ ist das menschliche Ich, das Rache übt für das, was er selbst verursacht hat; denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

 

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“

Auch die Worte „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wurden und werden falsch gedeutet. Der Mensch soll sich nicht an seinem Nächsten rächen und Gleiches mit Gleichem vergelten. Ihm ist geboten, seinem Nächsten zu vergeben, ihn um Vergebung zu bitten und Gleiches oder Ähnliches nicht mehr zu tun. Wer dieses Gebot nicht befolgt, der begibt sich selbst in das Gesetz der Abtragung. Es lautet: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Dann wird er ernten – „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ –, was er gesät hat.

 

Der Ich-Gott des Menschen

Erkennet: Früher oder später wird das zornige, beherrschende Ich, der Ich-Gott des Menschen, zusammenbrechen – spätestens dann, wenn aus der Seele die Ursachen ausfließen: das was der Mensch gesät hat. Erkennet weiter: Das Leid der Tiere und das Fleisch der mutwillig getöteten Tiere, das verzehrt wurde, zehren wiederum am Fleisch des Menschen. Die Folgen sind Krankheiten und Seuchen. Es sind die Wirkungen auf diese und ähnliche Ursachen.

 

Kapitel 21, 9-10
„So will ich euch verstoßen“ richtig verstanden

Überlieferung und Interpretation biblischer Worte

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Verstoßen

„Und Ich sage euch, selbst wenn ihr versammelt seid in Meinem Schoße, haltet aber Meine Gebote nicht, so will Ich euch verstoßen“ soll heißen: Auch wenn der Mensch „Herr, Herr!“ ruft und viel von Mir spricht und vom Evangelium der Liebe, jedoch in seinem Leben nicht verwirklicht und nicht das befolgt, worüber er redet, so wird er sich selbst – durch sein menschliches Ich – verstoßen. Dadurch tritt er aus dem Gesetz der Liebe heraus und schafft Ursachen, deren Wirkungen über ihn hereinbrechen werden, wenn er sie nicht rechtzeitig erkennt, bereut und solches nicht mehr tut. Nicht das Ich Bin, Gott, verstößt die Seele und den Menschen. Der Mensch wendet sich selbst vom Gesetz der Liebe und des Lebens ab; er schafft dadurch sein eigenes Gesetz, unter dem er dann leidet. Denn der Mensch wird das empfangen, was er gesät hat. Daher bemüht euch, in Meinem Schoße zu bleiben durch ein Leben in Mir, dem Christus, durch selbstlose Liebe und selbstlose Werke.

 

Alte Texte

Die Aussage „so will Ich euch verstoßen“ kommt niemals aus dem Geiste Gottes, der Ich Bin. Der Sinn dieser Aussage ist: Durch euer eigenes kleines Ich stoßt ihr eure Seele in das Tal der Ursachen, unter denen ihr dann leiden werdet. Denn allein das Ich des Menschen baut in der Seele und im physischen Leib das Gesetz von Saat und Ernte auf. In viele alte Texte, die in früherer Zeit gegeben und immer wieder redigiert und übersetzt wurden, flossen Redewendungen aus der Zeit vor und nach dem Alten Bund ein. Waren diejenigen, welche die Texte redigiert und übersetzt haben, noch in dieser Vorstellungswelt verhaftet, dann verwendeten sie auch diese Begriffe wieder und übernahmen sie in die neueren Textfassungen – in dem Glauben, sie hätten den vorliegenden Text richtig verstanden und deshalb auch richtig redigiert und übersetzt.

 

Die alten Begriffe

Auch in eure sogenannten Bibeln wurden immer wieder solche alten Begriffe übernommen. Das geschieht auch noch heute. Auch deshalb können viele Bibelkundige und Theologen Mein offenbartes Wort für die heutige Zeit und für die Neue Zeit, die Lichtzeit, nicht verstehen. Durch die starre Anwendung solcher Begriffe kam in die Bibeln viel Menschenwerk. Nicht immer wurde bewusst in die Texte hineininterpretiert – es floss oftmals unbewusst, aus menschlicher Überzeugung, mit ein. Die alten Redeformen und die alten Begriffe, mit denen die göttliche Wahrheit in menschlichen Worten wiedergegeben wurde, haben jedoch in der heutigen Zeit oft andere Sinngehalte und Bedeutungen.

 

Die von Gott gesandten Propheten

Hätte die Menschheit auf die von Gott gesandten Propheten gehört – auch innerhalb der Institutionen Kirche – und hätte sie das erfüllt, was Gott durch Seine Instrumente lehrte; hätte die Menschheit auch auf das gehört, was Ich ihr als Jesus von Nazareth gelehrt und vorgelebt habe, dann wäre diese Zeitepoche voll des Lichts, also der Wahrheit – und es hätte nicht mehr der Propheten bedurft.

 

Das größte Gebot

Erkennet: wer das kleinste Gebot, Verständnis und Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen zu üben und ihren freien Willen zu beachten, nicht erfüllt, der kann auch das größte Gebot, das Gebot der Liebe, nicht erfüllen. Wer das Gesetz von Saat und Ernte nicht anerkennt und deshalb seinen Nächsten als Schuldigen verurteilt, wie kann der Größeres empfangen, das Gesetz der Liebe, das wahrhaftige Leben?

 

Wissen ist nicht Weisheit

Wissen ist nicht Weisheit. Die göttliche Weisheit bleibt dem verhüllt, der nur Wissen sammelt. Wer in den kleinsten Dingen treu, aufrichtig und ehrlich zu sich selbst ist, der ist es auch seinem Nächsten gegenüber. Solche Menschen werden dann auch Großes vollbringen, das von Dauer ist, weil sie in Meinem Willen leben. Wer jedoch im Kleinsten habgierig, neidisch, eifersüchtig und begierig ist, der wird auch dann, wenn es um größere Dinge und Angelegenheiten geht, entsprechend denken, reden und handeln.

 

Entzweiung der Völker

Wisset: Aus Neid, Eifersucht, Habgier und Streit entstanden Kriege, Mord, Zerstörung und Entzweiung der Völker. Gesprochen für die Menschen im lichten Friedensreich: So war es auch noch in der Zeitepoche, in der Ich dieses Werk durch den einverleibten Teilstrahl der göttlichen Weisheit offenbart habe, zu Beginn der mächtigen Zeitenwende.

 

Kapitel 21, 11
Irdische Reichtümer und innerer Reichtum

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Die wahren Reichtümer

Wenn ihr eure irdischen Güter als euer Eigentum betrachtet und nur darauf bedacht seid, es für eure Zwecke zu vermehren, so seid ihr im Innersten verarmt, den ihr verwaltet den Besitz nicht gesetzmäßig – zum Wohle vieler. Gott wird euch dann nicht die wahren Reichtümer anvertrauen: das Gesetz des Lebens in diese Welt zu tragen. Denn wer das Gesetz der Liebe und des Lebens nicht erfüllt, der ist geistig verarmt. Und wenn ihr eure Nächsten übervorteilt habt, also dem Gesetze des Lebens und der Liebe nicht treu geblieben seid, wie könnt ihr das Himmelreich, das selbstlose Leben, erlangen?

 

Einer für alle, und alle für Einen

Wer in den Himmel eingehen möchte, der muss im Inneren reich sein – reich an inneren Werten und Göttlichkeit. Wer sich auf Erden Reichtümer erworben hat und sie als sein Eigentum betrachtet, der ist im Geiste des Lebens arm. Denn was ihm an äußerem Reichtum gegeben ist, wurde ihm nur deshalb anvertraut, dass er damit das Gemeinwohl auf Erden fördert, das heißt: Einer für alle – und alle für Einen. Wer die irdischen Reichtümer als sein Eigentum ansieht und als sein Verdienst, der ist nicht besser als jener, der seinen Nächsten um dessen Hab und Gut beneidet und es ihm wegzunehmen trachtet oder sich daran bereichern will.

 

Das Gebot „Bete und arbeite“

Wer den inneren Reichtum entwickelt, dem wird es auch als Mensch an nichts mangeln. Denn Gott, der Vater-Mutter-Gott, sorgt für Seine Erdenkinder, auf dass sie nicht darben müssen. Wenn Menschen jedoch darben und hungern, so haben sie in Vorleben ihren Menschengeschwistern das Brot verweigert und die Hilfe versagt oder als Wissende sie oftmals nicht gesetzmäßig geführt nach dem Gebot „Bete und arbeite“. Vielen Menschen hat Gott ein äußeres Vermögen anvertraut, auf dass sie es für das Gemeinwohl einsetzen und in rechter Weise vermehren zum Wohle aller. Wer leidet und darbt, soll von jenen getröstet werden und Hilfe erlangen, denen Gott die Gaben dazu gegeben hat, dass sie diese in rechter Weise an Seine notleidenden und hungernden Kinder verteilen. Es soll jedoch gesetzmäßig verteilt werden nach dem Gebot „Bete und arbeite“.

 

Kapitel 21, 12-13
Äußerer Reichtum ist nur geliehen, um ihn für viele einzusetzen

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Niemand kann zwei Herren dienen

Niemand kann zwei Herren dienen. Wer sich jedoch dem einen Herrn, dem Vater-Mutter-Gott, anvertraut, indem er Gottes Willen erfüllt, der wird Gott auch in seinem Nächsten dienen und wird sich nicht höher schätzen als seinen Nächsten. Wer jedoch den äußeren Reichtum sein Eigen nennt, der wird auf seine Nächsten herabblicken und sie geringer schätzen. Solche Menschen sind oftmals eigensüchtig, ängstlich und engherzig und ihrem Nächsten gegenüber misstrauisch und argwöhnisch; denn sie sind der Ansicht, ihr Nächster könnte sie übervorteilen und ihnen den Reichtum entwenden, den sie nach dem Gesetze des Lebens gar nicht besitzen – der ihnen nur geliehen ist, damit sie ihn in rechter Weise einsetzen für viele. Solche Menschen lieben nur sich und ihren scheinbaren Reichtum und stellen sich gegen alle, von denen sie glauben, sie wollten sie berauben.

 

Pharisäer, die schöne Reden führen

Zu allen Zeiten gab und gibt es Pharisäer, die schöne Reden führen und viele Argumente und Ausreden haben, um das zu behalten, was sie sich als ihr scheinbares Eigentum angeeignet haben. Erkennet: Jeder, der sich verteidigt und rechtfertigt, klagt sich an und gibt Zeugnis davon, wer er ist. Gott kennt alle seine Kinder! Er schaut nicht auf die Reden der Einzelnen, sondern in ihre Herzen. Dem Ewigen ist nichts verborgen. Wenn es an der Zeit ist, lässt Er alles offenbar werden, damit jeder Sünder sich selbst erkennt, damit er bereut, um Vergebung bittet, vergibt, wiedergutmacht und solches nicht mehr tut, so dass er sich wieder in Gott findet. Dazu lehre Ich, Christus, in dieser Zeitepoche wieder den Inneren Weg, auf dass alle Menschen, die guten Willens sind, sich erkennen, wieder zu Gott finden und zur Einheit mit Ihm und mit ihren Nächsten gelangen durch den Sohn, der Ich Bin.

 

Kapitel 21, 14
Das Gesetz Gottes ist absolut und wird sich erfüllen

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Die Wassertaufe, ein Symbol

Das „Vollbracht“

Christus lehrt nun die ganze Wahrheit

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Das Gesetz und die Propheten

„Das Gesetz und die Propheten galten bis zu Johannes“ heißt: Das Gesetz, das die Propheten gelehrt haben, wurde bis zum Erscheinen des Johannes offenbar. Was die Propheten aus dem Gesetz Gottes darüber hinaus noch gelehrt haben, das habe Ich als Jesu vertieft und lebte es den Menschen vor. Darauf baute Ich als Jesus auf und begann, das Reich Gottes uns Seine Gesetze zu verkünden, das schon die Propheten vor Johannes angekündigt hatten. Jede Seele geht in das Reich Gottes ein, welche die Gesetze des Lebens verwirklicht und hält.

 

Das Gesetz Gottes ist absolut

Das Gesetz Gottes ist absolut. Von ihm kann kein Jota hinweggenommen werden. Das Gesetz des Ewigen wird sich auf und in der Erde und in den Stätten der Reinigung in allen Facetten des Lebens erfüllen. Ich Bin als Jesus von Nazareth gekommen, um das Gesetz Gottes zu erfüllen; und wer in Meine Fußspuren tritt, wird es halten, wie Ich es gelehrt, vorgelebt und somit geboten habe.

 

Meine Prophetin

In dieser Zeitepoche lehrte Ich, Christus, durch Meine Prophetin und Botschafterin wieder das ewige Gesetz und führe die Meinen in das Reich des Inneren ein. Ich lehre sie auch wieder die ewigen Gesetze für das Reich Gottes auf dieser Erde. Wer in Meinen Fußspuren, in denen des Nazareners, wandelt, der ist der Mitbegründer und Miterbauer des Friedensreiches Jesu Christi auf Erden. Ich, Christus, kam also in Jesus in diese Welt, um das Reich Gottes auf Erden zu verkünden und die Gesetze des Reiches Gottes zu lehren.

 

„Lehret und dann taufet“

Mit den Worten „Lehret und dann taufet“ meinte Ich die Taufe durch den Heiligen Geist. Denn wer die Lehren aus dem Heiligen Geiste empfangen und erfüllt hat, der ist der geistig Getaufte; er bedarf nicht mehr der Taufe mit Wasser. Die Wassertaufe kann nur noch als Symbol gelten. Denn jeder Mensch, der die Gesetze Gottes verwirklicht, ist vom Geiste des Lebens getauft und kann in den Himmel eingehen, weil der das Gesetz des Lebens, Gott in Mir, dem Christus, erfüllt.

 

Die Wassertaufe

Ich, Jesus, empfing von Johannes die Wassertaufe als Symbol, und von da an begann Ich zu predigen und zu lehren und den Menschen das Reich Gottes näherzubringen. Zugleich kam auch die Teilkraft aus der Urkraft, das Lichtpotential für alle gefallenen und belasteten Seelen in der Urzentralsonne, mehr und mehr in Aktion. Und so, wie Ich als Jesus von Nazareth das Reich Gottes predigte und den Weg dorthin, das Gesetz der Liebe, lehrte und vorlebte, so taten es alle weiteren Propheten, die Ich nach Meinem „Vollbracht“ sandte – uns so werde Ich es auch weiterhin tun, bis viele Menschen in der Erfüllung der ewigen Gesetze leben.

 

Der Evolutionsweg

Erkennet: Durch das „Vollbracht“ ist jeder Seele der Evolutionsweg in die ewigen Himmel vorgegeben. Keine Seele wird zurückbleiben, denn in allen, ja sogar im Dämon, ist das Erlöserlicht – die Leuchte der Seele –, das sie vor der Auflösung bewahrt. Nur wer zum absoluten Gesetz der Liebe geworden ist, zum Geistwesen, wird in die Wohnungen zurückkehren, die der ewige Vater für es bereithält. Denn jede wieder rein gewordene Seele muss das Gesetz Gottes ganz erfüllen; es darf kein Pünktchen des Gesetzes unerfüllt sein.

 

Friedensreich Jesu Christi

Ich, Christus, offenbare Mich wieder in dieser Zeitenwende, die hinführt zum Neuen Zeitalter, dem Friedensreich Jesu Christi. Durch die göttliche Weisheit kommt das allumfassende Gesetz Gottes wieder auf diese Erde in allen Einzelheiten. Alle, die guten Willens sind, finden nicht nur aus dem Gesetz von Saat und Ernte heraus; sie erhalten auch die Lehren und Anweisungen, wie sie das ewige Gesetz des Lebens auf dieser Erde allumfassend anwenden können.

 

Die ganze Wahrheit

Ich, Christus, lehre also in dieser Zeitepoche die ganze Wahrheit. Wer aus der Wahrheit ist, versteht den Sinn des von Mir in Wort und Schrift Offenbarten. Denn Menschen, die dem Ewigen näher kommen, haften nicht mehr am Wort und auch nicht mehr am Buchstaben. Worte und Buchstaben sind nur Zeichen. Menschen, die den Inneren Weg der Liebe bewusst Schritt für Schritt gehen, werden nicht mehr danach fragen, was hinter den sogenannten Geheimnissen Gottes steht. Für sie wird alles offenbar, weil der Mensch, der dem Inneren Leben näher kommt, sein geistiges Bewusstsein erschließt, also eintaucht in das ewige Gesetz, Gott, das nur jenen verschlossen ist, die es nicht verwirklichen und halten. Jetzt schon sind die Menschen reich im Geiste des Lebens, die den Weg der Liebe wandeln und die Gemeinschaft mit ihren Nächsten halten. Sie können gewiss sein, dass sie jetzt schon zu meiner Rechten stehen.

 

Ungesetzmäßige Interpretationen

Ich wiederhole: Den hier vorliegenden Text aus dem Buch „Das Evangelium Jesu“ erkläre und berichtige Ich, Christus, so weit, wie die damaligen Begriffe und Worte denen der jetzigen Zeit nicht mehr entsprechen, weil denen ein anderer Sinngehalt beigemessen wird. Auch wesentliche ungesetzmäßige Interpretationen, die – auch durch Übersetzungen – eingeflossen sind berichtige Ich. Ich vertiefe auch die Darlegungen und gebe weitere Gesetzmäßigkeiten hinzu. Dadurch sollen all jene, die im Friedensreiche Jesu Christi leben werden, nicht nur einen Einblick in das erhalten, was sich in Meiner Zeit als Jesus von Nazareth zugetragen hat, sondern auch in das, was sich bis hin zum erwachenden Friedensreich Jesu Christi ereignet hat.

 

Kapitel 21, 15-16
Die Planung und Vorbereitung des Erlöserauftrages und des Werkes der Erlösung

Viele Geistwesen stehen im Auftrag, bis alle Fallwesen zurückgekehrt sind.

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Der Erlöserauftrag

Mit den Worten „Von diesen da werden jene kommen, die Mich vor den Menschen verkünden werden“ deutete Ich das Kommen jener an, die mit Mir im Auftrage des Vater-Mutter-Gottes stehen, alle gefallenen und belasteten Seelen und Menschen an das Herz der Liebe zurückzuführen. Im ewigen Sein, in der ewigen Stadt Jerusalem, wurde in Gegenwart des ewigen Vaters der Erlöserauftrag in allen Einzelheiten geplant und vorbereitet. Jedes Wesen, das sich für diesen Auftrag entschied, brachte einen oder mehrere Bausteine aus dem großen Mosaik des Erlöserplanes als sein Liebe- und Hilfspotential für die gefallenen und belasteten Seelen in die Urzentralsonne und in die Prismensonnen, das heißt in die Wesenheits- und Eigenschaftssonnen, welche die Grundkräfte der Unendlichkeit sind, strahlte der Auftrag der Erlösung in alle Fallwelten und in die Atmosphäre dieser Erde ein.

 

Gewaltige Hilfsaktion

Während dieses machtvollen Geschehens nahmen die Söhne und Töchter Gottes ihren Anteil am Werk der Erlösung auch in ihrem Geistleib auf. Viele Söhne und Töchter Gottes entschlossen sich, das Erlösungswerk in Mir, Christus, durchzuführen, bis die letzte Seele wieder im ewigen Sein ist. Doch nicht jedes Geistwesen, das im Erlöserauftrag steht, wird bis zuletzt mit Mir, Christus, wirken, das heißt bis alle Wesen wieder die Reinheit erlangt haben. Diese gewaltige Hilfsaktion – bis die letzte Seele heimgekehrt ist – obliegt jenen Wesen, die sich hierfür verpflichtet haben und die vorwiegend aus dem Zentrum allen Seins, aus dem Heiligtum, kommen, wo der Fall seinen Anfang genommen hat. Es sind jene, die über das Geschlecht David in diese Welt kamen und so lange immer wieder auf die Erde kommen, bis das Friedensreich Jesu Christi seinen Höhepunkt erreicht hat. Sie stehen bis zuletzt mit Mir im Erlöserauftrag und sind mit Mir, Christus, die Hauptverantwortlichen in Meinem Werk der Erlösung.

 

Verschiedene geistige Mentalitäten

Jedes Geistwesen, das die Verantwortung für das Erlöserwerk mit auf sich nahm, brachte aus den Anlagen seiner geistigen Mentalität das entsprechende Geistpotential ein. Dieses eingebrachte geistige Potential der Söhne und Töchter Gottes bereitete Mir, Christus, und ihnen selbst die Wege über die Fallreiche, die nach dem „Vollbracht“ zu Reinigungsebenen wurden. Ihr eingebrachtes geistiges Potential sind ihre verschiedenen geistigen Mentalitäten, mit denen sie im Menschenkleide die entsprechenden Fähigkeiten für das Friedensreich Jesu Christi entwickeln.

 

Die Heimführung aller Kinder

So haben also viele Söhne und Töchter Gottes, die im Auftrag der Erlösung stehen, einen Teil ihres Geistpotentials für die Heimführung aller Kinder Gottes in den Auftrag eingebracht und wirken nun im Werk der Erlösung. Die erwachten Seelen, die sich im Erdenkleid für Mich entschieden haben, reihen sich entsprechend ihrem Auftrag in das große Ganze ein und dienen im Werk der Erlösung, das auch ihr Werk ist. Sie tragen in sich den strahlenden Auftrag, alle Seelen und Wesen heimzuführen zum großen, ewigen Urlicht, Gott.

 

In Inkarnationen belastet

Das Geschlecht David und Söhne und Töchter Gottes aus weiteren Geschlechtern bilden ein großes, mächtiges Volk, das Volk Gottes auf dieser Erde. Manche von ihnen haben sich in Inkarnationen belastet und können von Mir, dem Christus Gottes, noch nicht angesprochen werden, weil ihr Herz noch fern von Mir ist. Andere Söhne und Töchter Gottes, die im Auftrag stehen, befinden sich noch auf dem Weg, um den Teil des Auftrags zu erfüllen, der ihnen obliegt. Manche von ihnen gingen wieder zurück in die „Welt“, da sie noch zu sehr in der Welt verhaftet waren. Ihre Seelen jedoch haben Meinen Ruf vernommen und werden zu gegebener Zeit wieder zurückkehren zu ihrem Auftrag, in das Werk der Erlösung. Ihre Rückkehr muss nicht in dieser Inkarnation, in diesem Erdendasein, sein. Es kann auch noch in späteren Einverleibungen geschehen, denn Mein Friedensreich auf dieser Erde ist erst im Aufbau.

 

Weg der Vollendung

Wieder andere Söhne und Töchter Gottes wachsen allmählich in ihre Aufgabe hinein und nehmen ihren Auftrag bewusst an. Weitere stehen voll im Auftrag und erfüllen, was sie dafür an geistigem Potential in die Urzentralsonne, in die sieben Grundkräfte der Schöpfung, in die Fallwelten und in die Atmosphäre eingegeben haben. Viele Söhne und Töchter Gottes, die im Auftrage stehen, und weitere Kinder der Liebe, die im Geiste des Lebens erwacht sind, werden den Sohn Gottes als den Erlöser aller Seelen und Menschen verkünden, bis alle Seelen die Erlösung bewusst angenommen haben und sich auf den Weg der Vollendung begeben.

 

Auftrag der Erlösung, bis alles vollendet ist

Die Söhne und Töchter Gottes, die über das Geschlecht David in die Welt kamen und kommen, bleiben im Auftrag der Erlösung, bis alles vollendet ist. Das deutete Ich schon als Jesus von Nazareth an, als Mir einige Frauen ihre Kinder brachten, auf dass Ich sie segnete. An der Strahlung der Kinder erkannte Ich, welche Seele zum Auftrag der Erlösung gehört. Jedes Wesen, das im Erlöserauftrag steht, hat in seinem Geistleib ein Strahlungssiegel. Dieses strahlt auch durch den irdischen Leib aus, durch das Christuszentrum, das in der Nähe des Herzens wirksam ist.

 

ENDE DES ZITATES